Geschichte der Feuerwehr Ammerndorf von 1974 bis 1997

 

Um die Jahreswende 73 / 74 waren in Ammerndorf sowie in einigen Nachbarschaftsorten mehrere Gebäudebrände zu verzeichnen.  Die Brandursachen konnten bis zum heutigen Tag nie vollständig aufgeklärt werden. Insgeheim ging man von Brandstiftung aus. Aus diesem Grunde wurde vom Kommandanten zur Sicherstellung des Brandschutzes im Ort eine ständige Nachtwache eingeteilt.
Im Januar 1974 rief dann die Sirene die Feuerwehrkameraden zur Brandbekämpfung gleichzeitig zu den Anwesen Kritschgau und Oswald. Auch hier vermutete man Brandstiftung, ein "Täter" jedoch, wurde nie gefasst.
Ein tragisches Ende nahm dann ein Zimmerbrand ebenfalls im Januar 1977 in unserem Vereinsheim "Gasthof zur Sonne", bei dem ein damals acht - jähriger Bub ums Leben kam. Dies war der erste Tote bei einem Einsatz der FF Ammerndorf.
Im Juli 1977 dann, legten die ersten sieben Kameraden der Wehr das Leistungsabzeichen Wasser der Stufe 3/5 in Gold /Rot ab.
1980 wurde von der Gemeinde ein Schlauchanhänger beschafft.
Zum 110 - jährigen Bestehen der FF Ammerndorf wurde im September 1983 eine kleinere Feier nur für die umliegenden Nachbarwehren organisiert.
Von einer ortsansässigen Firma wurde 1986 ein gebrauchter Ford Transit gespendet. Dieser wurde schon damals mit viel Eigenleistung zu einem Mehrzeckfahrzeug (11/1) umgebaut. Auf diesem Fahrzeug war anfangs nur eine Lichtgiraffe mit Stromerzeuger verlastet.
Im Jahre 1988 wurde auch ein TS 8/8 angeschafft, welche die 34jahre alte Tragkraftspritze aus dem Jahre 1954 ersetzte. Ein gebrauchtes LF16 TS wurde 1991 angeschafft und erweiterte den Fuhrpark der Ammerndorfer Wehr auf drei Fahrzeuge und einen Anhänger. 1993 wurde dann auch der neu angeschaffte hydraulische Rettungssatz in Dienst gestellt und auf dem MZF verlastet. Ab diesem Zeitpunkt war auch Ammerndorf für die technische Hilfeleistung gerüstet.
Aufgrund des, damals durch die Fahrzeugbeschaffungen entstandenen Platzmangels, stellte die Feuerwehr den Antrag zur Erweiterung des bestehenden Feuerwehrgerätehauses an der Cadolzburger Str. Der Gemeinderat, entschloss sich jedoch zum Bau eines neuen dreiständigen Feuerwehrgerätehauses mit Schützenheim am Dulliker Platz. Die Grundsteinlegung war im Mai 1996. Der Umzug war dann am 21. September 1997 und die Übergabe fand am 10 Oktober 1997 im Rahmen einer Einweihungsfeier statt. Der Rohbau wurde durch Fremdfirmen realisiert. Beim Innenausbau des Gebäudes brachten sich die Feuerwehrkameraden mit einer Eigenleistung von über 6000 Stunden selbst mit ein, wodurch sie für die Gemeinde damals ca. 200.000 DM einsparten.

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