„Rauchentwicklung im Kindergarten „Pusteblume“, mehrere Personen vermisst“ lautete die Einsatzmeldung für die Ammerndorfer Feuerwehr im Rahmen einer Gesamtübung.

Vor Ort wurde durch den Einsatzleiter eine Rauchentwicklung im Kellerbereich, in welchem sich die Turnhalle und Ruheräume für die Kinder befinden, festgestellt.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rüstete sich der erste Angriffstrupp für den Innenangriff mit schweren Atemschutz und Gerätschaften zur Brandbekämpfung und Personenrettung aus. Dies hat den Vorteil, dass mit Eintreffen an der Einsatzstelle umgehend mit Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen begonnen werden kann. Durch den Angriffstrupp wurde über die Schnellangriffstasche ein Hohlstrahlrohr vorgenommen. Nach kurzer Zeit konnte bereits eine erwachsene Person gefunden und mittels Tragetuch ins Freie verbracht werden. Aufgrund des ausgedehnten Kellerbereichs wurde ein weiterer Angriffstrupp zur Unterstützung eingesetzt. Des Weiteren führte die Mannschaft beider Löschfahrzeuge einen Wasseraufbau und Außenangriff über mehrere Strahlrohre durch.

Insgesamt konnten zwei erwachsene Personen und fünf Kinder von beiden Angriffstrupps gerettet werden.

Diese Übung zeigte allen beteiligten Einsatzkräften die Notwendigkeit, in besonderen Objekten wie Kindergärten, Übungen und Objektbegehungen durchzuführen. Der Innenangriff und die Personensuche gestalteten sich aufgrund der verschachtelten Bauweise des Kindergartens als sehr schwierig. Außerdem wurde das Absuchen der Räumlichkeiten unter schlechter Sicht, welche durch spezielle Scheiben für die Atemschutzmasken realisiert wurde und durch viele kindergartentypischen Kleinteile und Einrichtungen erschwert.

Die Feuerwehr Ammerndorf bedankt sich bei den Verantwortlichen des evangelischen Kindergartens für die Möglichkeit eine Übung durchzuführen und die gute Zusammenarbeit.

 

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